Canyoning in Dalat

Anlass meiner diesjährigen Reise nach Vietnam war der erste Todestag meiner verstorbenen Großmutter väterlicherseits. Diesen Anlass nutzten meine Cousine Clémence und ihr Freund Jason – beide aus Lyon – als auch meine ehemaliger Arbeitskollege Rico dazu, sich mir anzuschließen.Reisegruppe vor dem Rathaus in Saigon, VietnamWir verbrachten die ersten Tage in Saigon und schauten uns die Innenstadt an. Zudem zeigte ich ihnen ein paar Kulinarische Highlights, wie bspw. Banh Xeo. Nachdem wir montags an der Gedenkfeier teilgenommen hatten, brachen wir dienstags früh morgens auf, zum Canyoning in Dalat.

Dalat liegt eine mehrstündige Busfahrt von Saigon entfernt, nordwestlich im Hochland und hat ganzjährig milde Temperaturen um die 20 Grad. Nach den ersten Tagen im schwülen und stickigen Saigon eine willkommene Abwechslung. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten, jedoch gibt es eine Menge Wasserfälle in der Umgebung und es werden Canyoning-Touren angeboten. Wir entschieden uns über unser Hostel die Tour mit den Highland Holiday Tours zu buchen und hatten eine geile Zeit! Rico aka Jolly Jetlag hat ein kleines Video erstellt, dass einen guten Eindruck vom Canyoning bietet. Seht selbst:

Und noch ein paar weiter visuelle Eindrücke:

Reiseführer sein ist anstrengend

Angesichts dessen, dass ich bereits zum achten Mal in Vietnam bin, spiele ich also den Reiseführer. Das ist teilweise echt anstrengend. Nicht nur, weil ich den Großteil der Organisation übernehme, sondern, weil ich auch das Gefühl habe, dass sich meine Mitreisenden teilweise nicht ausreichend auf die Reise vorbereitet haben und sich zu sehr auf mich verlassen. Grundsätzlich ist das kein Problem. Wenn es jedoch darum geht, dass man plötzlich vor dem Geldautomaten steht und kein Geld mehr bekommt, weil das Konto überzogen ist, dann frage ich mich schon, ob das nicht mangelnder Vorbereitung zu verdanken ist… Naja, alle Probleme konnten bis jetzt gelöst werden. Ich möchte mich auch nicht beklagen, schließlich habe ich von mir aus angeboten, ihnen Vietnam zu zeigen. Der Spaß den wir zusammen haben, überwiegt den ganzen Problemchen in jedem Fall deutlich.

Aber dennoch, alleine Reisen ist wesentlich entspannter, das muss ich nun wieder feststellen. Und so genieße ich gerade ein paar Stunden, die ich für mich habe, während die anderen sich in Hue die Zitadelle anschauen. Da ich diese bereits zwei Mal besichtigt habe und das letzte Mal erst knapp eineinhalb Jahre zurückliegt, habe ich heute darauf verzichtet. Mein Ticket habe ich einem Freund von Jason überlassen, der sich gestern spontan hier eingefunden hat.

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